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Hochzeitsoutfit und Dresscode für unsere Hochzeit vorgeben?

Es ist wohl eine Frage, die alle Bräute in ihren Herzen tragen: Sollte ich meinen Gästen diktieren einen bestimmten Stil von Kleidung, ein bestimmtes Hochzeitsoutfit, zu tragen? Können die Frauen aufgefordert werden, sich in Abendgarderobe zu kleiden? Oder die Männer in Smokings? Vor allem dann, wenn ich eigentlich selbst diese Hochzeitsoutfits gar nicht fühle? Lass uns gemeinsam diese tiefen Gewässer erkunden.

Liesas Party-Fauxpas

Liesa hatte wahrscheinlich Stunden damit verbracht, sich auf diese Party vorzubereiten, die offensichtlich nicht das war, was sie gedacht hatte. In einem Abendkleid stand sie nun mitten im Garten, durch den der Rauch des großen Schwenkgrills waberte. Die Peinlichkeit stieg in in ihr auf, als sie alle anderen in Freizeitkleidung erblickte. “Da habe ich wohl was völlig falsch verstanden,” dachte sie. Trotz ihrer Verlegenheit machte sie ein tapferes Gesicht. Zum Glück hatte sie noch den warmen Norweger-Pullover im Auto. Sie zog ihn über ihr langes Kleid und fühlte sich gleich viel wohler.

Hochzeitsoutfit vorgeben: gibt es Vorteile?

Du siehst, was passieren kann. Als Kapitän dieser Reise könnt Ihr den Gästen also klare Ideen geben, welches Hochzeitsoutfit passend wäre. Die großen Tiefen der Ungewissheit können Eure Lieben sonst sehr verunsichern und sie werden zum Spielball in den Wellen. Setz also unbedingt die Segel mit einer eindeutigen Kleiderordnung, zum Beispiel mit kleinem Hinweis in der Einladung. Denn, ich bin sicher, meine Liebe, Du wünscht Dir nicht, dass irgendjemand bei eurer Hochzeit durch sein Hochzeitsoutfit in Verlegenheit gebracht wird.

Anstatt Abendkleider oder Smokings zu verlangen, könnte aber genauso gut entspanntere, legere Kleidung zu Euch und Eurer Hochzeit passen. Denn stell Dir vor, Eure Hochzeit auf der Klippe, der Wind peitscht, Du im weißen langärmeligen Leinenbrautkleid, Dein Liebster im Feinstrickanzug. Und Deine Cousine bibbernd im prunkvoll glitzernden Hochzeitsoutfit mit Spaghetti-Trägern. Passt nicht? Passt nicht.

Ob der Dresscode Casual sei darf

Der Dresscode „Casual“, ein legerer und bequemer Kleidungsstil*, kann demnach genauso stimmig für den Hochzeitstag sein – wenn es für Dich und Deinen Lieblingsmenschen passt – wie der Dresscode „Black Tie“.

Und generell kannst Du wohl davon ausgehen, dass niemand mit seinen abgewätzten Alltagsklamotten auf Deiner Hochzeit auftaucht. Mit dem Begriff „Smart Casual“ kannst Du das aber den Dresscode etwas konkretisieren und Dir Hochzeitsoutfits zwischen Sportlichkeit und leichter Eleganz wünschen.

Teil Deinen Gästen also die Kleiderordnung mit, damit sich niemand in den Meerestiefen verliert, wenn es um das Hochzeitsoutfit geht. Denn Du hast die Berechtigung den stimmigen Dresscode zu wählen. Und der darf auch für eine Hochzeit „Casual“ sein, wenn es passt.

Hast Du noch Ratschläge für andere Bräute, wie sie ein gutes Gefühl bei der Vorgabe der Hochzeitskleidung empfinden können? Was hilft Dir, wenn Du vor herausfordernden Entscheidungen stehst?

Schreib gern in die Kommentare.

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#slowbride

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